Interview

Radio-Interview und Reportage auf
SWR2 Kultur 07/2016 >> Beitrag als MP3
(Das Interview führte Sabine Mahr)

Radio-Interview auf Radio RheinWelle, Wiesbaden 10/2014 >> Auszüge als MP3
(Das Interview führte Vanessa-Verena Wahlig)

Print-Interview in port01:Mainz
11/2013 >> Download PDF

 


Pressestimmen

SCHAUSPIEL (Auswahl):

"Als Premiere steht Shakespeares letztes Schauspiel „Der Sturm“ auf dem Programm, das [...] mit starken Schauspielerleistungen [...] gesegnet ist. [...] Doch zunächst muss Prosperos Schiff zerschellen, bevor die Geschichte ihren Lauf nimmt. Der Prospero (Regisseur Barth weise mit Stock) dienstbare Poltergeist Ariel (Christina Wagner mit strahlender Bühnenpräsenz) hat mit leichter Hand aus gefaltetem Papier [...] ein wankendes Schiff gebastelt, auf dem alsbald die Mannschaft hin und her und auf die Insel geschleudert wird."

Allgemeine Zeitung Mainz zu "Der Sturm" (Junge Bühne Mainz) - 08.06.2016


"Das Ensemble gibt von der ersten Minute an Gas, jeder der jungen Schauspieler zieht an einem Strang und nimmt die farbenfroh gestaltete Bühne für sich ein."

Campus Mainz-Magazin zu "Das Dschungelbuch"
(Junge Bühne Mainz) - 21.10.2015



"An ihm [dem Menschenkind Mowgli] liegt es jetzt, zu entscheiden, in welcher Welt es leben will. Schließlich haben Dschungelbewohner, wie der ehrwürdige Elefantenboss Hathi (Philip Barth) ihm längst deutlich gemacht, dass er im Dschungel nur geduldet, aber nicht gewollt ist. 'Ihr nackten Zweibeiner macht hier nichts als Ärger'."

Allgemeine Zeitung Mainz zu "Das Dschungelbuch"
(Junge Bühne Mainz) - 19.09.2015



"Höchst unterhaltsam ist die fröhliche Truppe der Handwerker, die sich eifrig bemüht, „Die tief tragische Komödie von Pyramus und Thisbe“ auf die Bühne zu bringen. Regisseur Barth tritt als eitler und leicht hysterischer Zettel in Erscheinung. Andreas Schlicht bekommt als Blasebalgflicker Flaut die Rolle der Thisbe aufgedrängt [...]."

Wiesbadener Kurier zu "Ein Sommernachtstraum" (Junge Bühne Mainz) - 22.06.2015


"Überzeugend und bewusst skizzenhaft dargestellt werden einige Männerbekanntschaften jeweils von Philip Barth. Auch als Regisseur lädt er dazu ein, sich mit den eigenen Wünschen und Sehnsüchten im Stück wiederzufinden."

Allgemeine Zeitung Mainz zu "Das kunstseidene Mädchen" (Junge Bühne Mainz) - 08.11.2014


"[...] Philip Barth [steht] als Puppenspieler Zampano auf der Bühne und überzeugt zudem als Geppetto."

Allgemeine Zeitung Mainz zu "Pinocchio" (Junge Bühne Mainz) - 30.10.2013


"Freund Andres (mitfühlend: Regisseur Philip Barth), der als einziger helfen könnte, ist überfordert und schwört ihn [Woyzeck] auf ein Hausrezept ein. So nimmt die Tragödie ihren Lauf, die Woyzeck wie ein gehetztes Tier ohne eigenen Willen wirken lässt."

Allgemeine Zeitung Mainz zu "Woyzeck" (Junge Bühne Mainz) - 05.03.2013


"Philip Barth, der das Stück szenisch einrichtete, schlüpfte in mehrere Rollen. Ob Zwerg, ob Kobold oder Monster, die Lacher der Kinder im Publikum waren auf seiner Seite."

Allgemeine Zeitung Mainz zu "Drachengasse 13" (Junge Bühne Mainz) - 14.11.2011


"In der Geschichte von Albert (großartig: Philip Barth) und Natascha [...] finden zwei Außenseiter zueinander, er der weltfremde Streber und sie die durchgeknallte Sitzenbleiberin, die nach 'Melodien jenseits des Gelabers' sucht."

Allgemeine Zeitung Mainz zu "Sinn" (Staatstheater Mainz) - 25.04.2009


"Alle Figuren wirken authentisch. Auch wenn sie älter sind als die Schauspieler. So überzeugt Constanze Wriedt als Slims Mutter, Philip Barth als ihr erfolgloser Verehrer. Er bekommt zu spüren, was seine jungen Nachbarinnen längst wissen: 'Liebe ist hier so selten wie Mandarinen' "

Mainzer Rhein-Zeitung zu "Schnitt ins Fleisch" (Staatstheater Mainz) - 27.04.2007


"Zu Beginn stehen zwölf Stühle an der Stirnseite der Bühne; ungleich verteilt, sitzen sechs junge Männer darauf, in legerer Position wartend. Als hervorragend aufeinander eingespieltes Kollektiv seien sie [...] alle sechs mit Namen genannt: Philip Barth, Ulrich Bestle, Daniel Flohr, Pascal Groß, Benedikt Kauff und Moritz Wolf."

Dreigroschenheft - Notizen zu Bertolt Brecht zu "heimatlos und sehnsuchtstoll" (Staatstheater Mainz) - 01/ 2007

REGIE (Auswahl):

Ein Kaninchen hüpft hektisch, die Königin hat gar kein gutes Herz und auch sonst geht es ganz sonderbar zu in der Fantasiewelt. Ja, sind denn alle verrückt hier? „Klar“, betont Regisseur und Schauspieler Philip Barth, „verrückt sein ist ein Muss im Wunderland“. [...] auch die neue Theaterfassung zur Geschichte nach Lewis Carroll stammt aus seiner Feder. […] Ein großes Ensemble mit zehn Darstellern begibt sich mit dem Publikum auf eine 90-minütige Abenteuerreise. […] War da nicht gerade ein weißes Kaninchen entlanggeflitzt, das ständig auf die Uhr schaute? […] Alice folgt ihm unter die Erde. Die Video-Installation mit Musik verstärkt den Eindruck, immer tiefer zu fallen, in eine magische Welt. Generell beeindruckt das Stück mit einer Vielfalt an Formen: klassisches Schauspiel wird kombiniert mit Puppenspiel, bei dem Humpty Dumpty zum Leben erweckt und Alice ganz klein wird. Mit Zaubertrank und Pilzen wechselt sie mehrmals zwischen Winzling und Riese.

Allgemeine Zeitung Mainz zu "Alice im Wunderland"
(Junge Bühne Mainz) - 02.10.2017

 

"Die Junge Bühne Mainz ist auch gekommen. In der Einfahrt führen die jungen Schauspieler das Stück "Reigen" von Arthur Schnitzler, eine erotische Episoden-Komödie, die nach einigen Minuten im Wohnzimmer ihre Fortsetzung findet. Das kommt bei den Besuchern [...] gut an."

Frankfurter Allgemeine Zeitung zu "Reigen"
(Junge Bühne Mainz) - 04.09.2017



"Für Mainz ist der engagierte Theatermacher [Philip Barth] ein Glücksfall. Vor wenigen Wochen hat die Junge Bühne mit den 'PopUp-Theatertagen' sogar ein eigenes, gut besuchtes Festival auf die Beine gestellt. Und im September wird die Eigenproduktion 'Dschungelbuch 2' das Mainzer Kinder-Theater-Festival einläuten. Zeit für die Stadt Mainz, so viel Initiative auch finanziell zu fördern."

SWR2 Kultur über Philip Barth und die Junge Bühne Mainz - 20.07.2016


"Echte Gefahr droht beim Sturm in Shakespeares Tragikkomödie nicht. Vielmehr ist er eine hausgemachte Bastelei, mit der Zauberer Prospero seine Widersacher zu sich auf eine einsame Insel locken kann. Die größte Hilfe dabei: der pfiffige Windgott Ariel. Überzeugend einfach setzt die Junge Bühne Mainz diese Szene um. Hier faltet sich ein grüner Zausling ein Papierschiffchen und pfeift den Sturm herbei. […] Elf Darsteller schlüpfen an dem Abend in die unterschiedlichen Rollen. Ein großes Ensemble für ein kleines Theater. Aber der Fokus liegt bei der Jungen Bühne traditionell auf den Schauspielern."

SWR2 Kultur zu "Der Sturm" (Junge Bühne Mainz) - 20.07.2016


"Das produktivste unabhängige Mainzer Theater ist die Junge Bühne. 2010 hat sie ihr Domizil im Haus der Jugend in der Mitternachtsgasse unter der Leitung des Regisseurs Philip Barth aufgeschlagen. [...] Als Premiere steht Shakespeares letztes Schauspiel „Der Sturm“ auf dem Programm, das ohne großes Bühnenbild auskommt und mit starken Schauspielerleistungen und interessanten Regieeinfällen gesegnet ist. Die Stärke der Inszenierung ist ihr Humor, der den Vergeltungs- und Rachegedanken Prosperos, des verbannten Herzogs von Mailand, jegliche Grundlage entzieht und ihn zum versöhnlichen Herrscher seiner Insel macht. [...] Strahlende Gesichter im Publikum und stehende Ovationen zeugen von einem gelungenen Premieren-Abend."

Allgemeine Zeitung Mainz zu "Der Sturm" (Junge Bühne Mainz) - 08.06.2016


"Das Ensemble der Jungen Bühne Mainz hat eine fesselnde Version des bekannten Dramenfragmentes vorgestellt: ehrgeizig, innovativ, schlicht. [...] Die Inszenierung ist in zwei Punkten besonders. Erstens hat Regisseur Philip Barth die Figur des tyrannischen Arztes [...] in eine weibliche Rolle verwandelt. Zweitens hat er die Figur einer Conférencieuse eingeführt, die das Geschehen mit einzelnen Sätzen gestrichener Figuren zynisch kommentiert. Diese zwei Neuerungen verhindern das drohende Verblassen aller anderen Darsteller [...]. Die Junge Bühne befindet sich mittlerweile im sechsten Jahr ihres Bestehens. Sollten weitere Projekte folgen, die es mit dem Esprit von „Woyzeck“ aufnehmen, dürfte weiteren sechs – und hoffentlich noch viel mehr – Jahren nichts im Wege stehen."

Myheimat.de/Mainz zu "Woyzeck" (Neueinstudierung 2016, Junge Bühne Mainz) - 15.05.2016


"Barths Fassung [überraschte] mit frischen Erkenntnissen über altbekannte Figuren und Handlungsstränge. Ruhig und liebevoll, mit sachtem Witz erzählt. [...] Wunderbare Kostüme, eine die Phantasie beflügelnde Bühne und die bezaubernde Idee, die Handlung mit Hörspielsequenzen und gefilmten Illustrationen zu straffen, erschaffen eine herzerwärmende Geschichte vom Erwachsenwerden und der Heimatsuche. Mit dafür verantwortlich ist ein durchweg glaubhaftes Ensemble, das seine Figuren ernst nimmt, und sich die Slapstick beladenen Attitüden der [Disney-]Zeichentrick-Vorbilder verbietet."

Allgemeine Zeitung Mainz zu "Das Dschungelbuch" (Junge Bühne Mainz) - 19.09.2015


"Die Inszenierung von „Ein Sommernachtstraum“ ist packend, turbulent, sprühend und kurzweilig. [...] Regisseur Philip Barth [...] hat sich entschlossen, August Wilhelm von Schlegels Übertragung zu verwenden, die den Blank-Vers des englischen Originals auch im Deutschen beibehält. Eine gute Entscheidung, denn Schlegels Sprache ist von Sinnlichkeit, Anmut und Strahlkraft, die nach wie vor ihres Gleichen suchen. [...] Fast alle Schauspieler schlüpfen in zwei Rollen, was Dank ihres Könnens und der klug konzipierten Regie funktioniert. [...] Lang anhaltender Applaus."

Allgemeine Zeitung Mainz zu "Ein Sommernachtstraum" (Junge Bühne Mainz) - 22.06.2015


"Dabei erwartet man von 17 Rollen aber nur 10 Schauspielern großes Chaos. Aber nichts da, der Rollenwechsel verläuft reibungslos. Man vergisst glatt, dass der ruppige Handwerker eben noch als zarte Elfe über die Bühne hüpfte. Eine weitere Doppelbesetzung ist Philip Barth, der zwar nur eine Rolle im Stück einnimmt, jedoch neben Schauspieler auch Regisseur der Produktion ist. [...] Alles in allem wird man keine der 90 Minuten bereuen. Trotz fensterlosem Saal, trotz gutem Wetter draußen."

STUZ-Magazin zu "Ein Sommernachtstraum" (Junge Bühne Mainz) - 18.06.2015


"Die Garderobe mit künstlichem Pelzkragen und schickem Hut steht parat,‭ ‬im Hintergrund plätschert Musik,‭ ‬die Stühle im Saal füllen sich mit Besuchern.‭ ‬Unter ihnen ist an diesem Abend auch‭ ‬Martina Keun-Geburtig,‭ ‬die besonders gespannt ist auf den Auftritt des‭ „‬Kunstseidenen Mädchens‭“‬.‭ ‬Denn die rührende Geschichte‭ ‬um die Sehnsüchte der jungen Doris‭ ‬stammt aus der Feder‭ ‬ihrer‭ ‬Mutter,‭ ‬der Autorin Irmgard Keun. [...] ‭'Großartig gespielt,‭ ‬eine sehr gelungene Umsetzung‭'‬,‭ ‬lobt sie nach der Aufführung bei einem Glas Sekt.‭"

Nicole Weisheit-Zenz, freie Journalistin zu "Das kunstseidene Mädchen" (Junge Bühne Mainz) - 15.11.2014


"Rundum wohl fühlen sollen sie sich, die Besucher – das liegt wohl jedem Koch und Gastgeber am Herzen. Auch dem neuen Lehrling der „Märchenküche“ alias Philip Barth, der das Publikum zugleich als Regisseur herzlich willkommen heißt zu einer besonderen Premiere – und zugleich zur Eröffnung des diesjährigen Mainzer Kinder-Theater-Festivals. Auch in den kommenden Wochen bietet sich Gelegenheit, die sehenswerte neue Eigenproduktion der Jungen Bühne Mainz [...] anzuschauen."

Allgemeine Zeitung Mainz zu "Die Märchenküche" (Junge Bühne Mainz) - 15.09.2014


" 'Gemeinsam Theater als einen magischen Ort für große und kleine Zuschauer zu gestalten, und zwar so, wie wir es als Kinder selbst geliebt oder es uns gewünscht haben, das ist unser Anspruch', betont Philip Barth, künstlerischer und regieführender Leiter der Jungen Bühne Mainz. Mit wieviel Herz und Liebe zum Detail dies [...] von ihm und seinem Team in die Tat umgesetzt wird, zeigt sich jetzt bei der gelungenen Inszenierung der beliebtesten „Pinocchio“-Episoden.

Allgemeine Zeitung Mainz zu "Pinocchio" (Junge Bühne Mainz) - 30.10.2013


"Um das Stück spielen zu können, mussten fast 30 Nebenfiguren auf sieben Schauspieler verteilt werden. Trotzdem wird großer Wert auf Texttreue gelegt, wie Regisseur und Leiter der Bühne, Philip Barth, im Gespräch unterstreicht. Auch wurde das gepeinigte, zerissene Individuum Woyzeck stärker in den Vordergrund gerückt. [...] So nimmt die Tragödie ihren Lauf, die Woyzeck wie ein gehetztes Tier ohne eigenen  Willen wirken lässt. Dennoch zählen seine stillen Momente im Fieber des Wahns zu den fragilsten und poetischsten der Dramengeschichte."

Allgemeine Zeitung Mainz zu "Woyzeck" (Junge Bühne Mainz) - 05.03.2013


"Kaum zu glauben, dass dieser Stoff tatsächlich schon über 100 Jahre alt ist. Regisseur Philip Barth hat das Teenager-Drama angemessen modifiziert. Seine Inszenierung ist an einigen Stellen dezent durch zeitgemäßere Ausdrucksweisen angereichert.
Das Bühnenbild verzichtet auf Realismus. Die Stilmittel sind reduziert auf einen Tisch, der als Bar dient und drei Sitzbälle. Als wirkungsvolle Betonung werden sie in einem Ausdruck der Aggression gegen die Wand geschleudert oder kullern zwischen unschuldig verliebtem Fangspiel umher und plumpsen schwerfällig von der Bühne."

Allgemeine Zeitung Mainz zu "Frühlings Erwachen" (Junge Bühne Mainz) - 06.03.2012


"Trotz schmaler Budgets lebt die freie Theaterszene. Was an Geld fehlt, wird durch Idealismus ausgeglichen. [...]  Geschrieben von Dramaturgin Verena Gerlach und Regisseur Philip[p] Barth, der in dem Stück ["Helden!"] lautstark den DJ gab, wurden in satirischer bis dokumentarischer Form Heldenfiguren und Klischees hinterfragt und Lebensentwürfe gegenübergestellt. Sieben Jugendliche schlüpften dabei in Rollen, die ihnen nicht allzu fremd sein dürften: [...] Auf einer rauschenden Party kollidieren die unterschiedlichen Ansichten. Schnell wird deutlich, dass jeder in seiner Welt gefangen ist und die Suche nach Vorbildern gar nicht so einfach ist. [...]"

Allgemeine Zeitung Mainz zu "Helden!" (Junge Bühne Mainz) - 09.11.2011